[Interview inklusive Gewinnspiel] mit Thorsten Steffens

[Interview inklusive Gewinnspiel] mit Thorsten Steffens

Werbung (unbezahlt)

Hey ihr Lieben,

Heute habe ich nach längerer Zeit mal wieder ein Interview inklusive Gewinnspiel für euch. Thorsten Steffens hat vor einiger Zeit Alex (Yunika) und mich (Areti) gefragt, ob wir sein Buch “Klugscheißer Royale” lesen möchten. Eigentlich wollte ich zu dem Zeitpunkt gar keine Rezensionsexemplare mehr annehmen. Ja, ihr merkt es schon: eigentlich. Und dann kam alles anders. Ich habe die Hörprobe zum Buch gehört, war absolut begeistert und kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Viel zu schnell war das Buch dann auch schon vorbei. Wie es mir insgesamt gefallen hat, könnt ihr hier nachlesen.
Für mich war dann klar, dass ich den Autor unbedingt interviewen möchte. Er stand mir nun für all meine Fragen zur Verfügung, damit auch ihr ihn besser kennenlernen könnt.

Lieber Thorsten,

Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, um all meine Fragen zu beantworten.
Kannst du dich bitte einmal kurz in 3 Sätzen vorstellen?

Foto: Helge StraussIch heiße Thorsten Steffens und letztes Jahr ist mein erster Roman „Klugscheißer Royale“ erschienen, den ich bereits 2009 geschrieben habe. Der Weg zum ersten veröffentlichten Buch war also doch etwas länger als gedacht. Umso mehr freue ich mich, dass ich meine Geschichten nun mit euch teilen darf (denn Buch Nummer 2 ist bereits ebenfalls veröffentlicht und Buch Nummer 3 ist unterwegs ).

Wie sagt man so schön? Was lange währt, wird endlich gut. Umso schöner, dass wir nun in den Genuss deines Buches kommen können.
Du hast also 2018 mit „Klugscheißer Royale“ deinen ersten Roman, eine Lehrerkomödie, veröffentlicht. Magst du uns erzählen, worum genau es in dem Buch geht?

Es geht um einen 28-jährigen Klugscheißer, der aufgrund seiner großen Klappe seinen sowieso ungeliebten Job in einem Callcenter verliert, in dem er nach dem Abbruch seines Studiums hängengeblieben ist. Obendrein verlässt ihn seine Freundin nach fünf Jahren Beziehung am selben Tag, weil sie ebenfalls von seiner Besserwisserei genug hat. Nun steht er also da: Ohne Freundin, ohne Job, ohne Geld und ohne Perspektive. Das einzige, was ihm bleibt, sind gute Freunde und die beschaffen ihm eine Aushilfsstelle als Englischlehrer.

Wie im wahren Leben, da kommt auch immer alles auf einmal.
Du selbst bist Lehrer und hast auch schon einmal in einem Call-Center gearbeitet. Wie viel von dir und deinen eigenen Erfahrungen steckt in diesem Buch?

Sehr wenig. Mein Protagonist Timo Seidel ist eine rein fiktive Figur. Es gibt zwar ein paar Gemeinsamkeiten in unseren Lebensläufen, die ich aber nur gewählt habe, um darüber besser schreiben zu können. Ich hätte mich natürlich auch für jeden anderen Studentenjob entscheiden können, in dem Timo steckengeblieben ist, da ich die Abläufe in einem Call-Center aber kenne, habe ich mich dafür entschieden, weil der Erzählstil oft sehr szenisch ist und es sich anbietet, dass man sich dann auch mit Details auskennt, über die man schreibt.

Ja, ich habe tatsächlich einmal in einem Call-Center gearbeitet, aber im Gegensatz zu Timo war ich immer freundlich zu den Kunden und habe versucht zu helfen, wo es ging.

Hehe, da haben die Kunden ja damals Glück gehabt, dass sie an dich und nicht an Timo geraten sind.
Auf deiner Homepage hast du eine Hörprobe zum Klugscheißer. Ich muss schon sagen, ich war ziemlich beeindruckt, als ich sie gehört habe, denn ich kam aus dem Lachen gar nicht mehr heraus.

Wird es das Buch auch mal im Ganzen als Hörbuch geben?

Oh, danke fürs Kompliment! Eigentlich habe ich die Hörprobe nur eingesprochen, weil ich dachte, dass viele Leute vielleicht eher mal schnell hineinhören anstatt hineinlesen. Inzwischen gab es schon viele lobende Worte dafür, was mich natürlich freut.

Ob der „Klugscheißer“ komplett vertont wird, ist natürlich abhängig davon, ob ein Hörbuchverlag auf ihn aufmerksam wird und sich traut, viel Geld in eine Hörbuchproduktion zu stecken. Das wird nämlich ganz schnell ziemlich teuer. Wer als Leserin oder Leser aber an einem Hörbuch interessiert ist, darf gern an die bekannten Hörbuchfirmen schreiben .

Na, dann behalte ich das mal im Hinterkopf. Kommen wir aber erst einmal zu einem anderen Thema:
Was war es für ein Gefühl, deine eigene Geschichte veröffentlicht zu sehen? Wie sehr hast du dem ersten Feedback entgegen gefiebert?

Das war natürlich super, vor allem, weil es, wie vorher schon erwähnt, so lange gedauert hat. Angefangen zu schreiben habe ich 2008 und genau zehn Jahre später ist dann der „Klugscheißer“ erschienen, den ich bereits 2009 geschrieben habe. Daher war es auch sehr surreal, weil ich einfach nicht mehr damit gerechnet hatte, dass er überhaupt noch erscheinen würde.

Vor der Veröffentlichung gab es tatsächlich so viel zu tun, dass ich kaum Zeit hatte, darüber nachzudenken, wie der „Klugscheißer“ ankommen würde. Da mussten Fotos gemacht werden, das Manuskript wurde überarbeitet, das Buchcover erstellt, ich habe an meiner Webseite gearbeitet und angefangen, Promotion fürs Buch zu machen. Erst wenige Tage vorher habe ich mir gedacht: Oh, was machst du eigentlich, wenn alle das Buch total blöd finden? Denn bis dahin hatten zwar einige Bekannte und Freunde das Skript gelesen, teils in alten Fassungen, aber noch nie jemand, der mich nicht kannte und nichts mit der Buchindustrie zu tun hat. Da wurde ich dann zwischenzeitlich doch ein wenig nervös, kurz bevor die erste Leserunde bei Lovelybooks anstand. Aber zum Glück waren die ersten Reaktionen ausnahmslos positiv und nach wenigen Monaten wurde der „Klugscheißer“ bei Lovelybooks sogar für den Lesepreis 2018 in der Kategorie „Humor“ nominiert.

Das klingt ja fantastisch. Schön, dass das Buch so gut ankam. Lass uns noch ein wenig mehr über den Roman sprechen.
Dein Protagonist Timo Seidel ist sehr genervt von dem Umgang mancher Leute mit der deutschen Sprache – falsche Kasus, seltsame Floskeln und andere grammatikalische Verbrechen sind da keine Seltenheit. Ich muss zugegeben, bei mir kräuselt sich auch jedes Mal alles, wenn ich so etwas höre. Nur im Gegensatz zu Timo halte ich mich da weitestgehend zurück, was Verbesserungen angeht.

Wie stehst du persönlich zu diesem Thema? Lässt du außerhalb des Lehrerberufs öfters mal den Klugscheißer raus?

Es kommt immer auf meinen Gegenüber an. Wenn ich ein Wort falsch benutze, bin ich dankbar, wenn man mich darauf aufmerksam macht. Aber nicht alle Menschen ticken so wie ich. Wenn ich also denke, dass jemand es verkraftet oder sogar gutfindet, dann mache ich sie auf einen Fehler aufmerksam. Ansonsten lasse ich es sein. Also meistens .

Vor Kurzem erschien noch ein weiteres Buch von dir: das Jugendbuch bzw. die Schullektüre „Dann bleib ich eben sitzen!“. Worum geht es dort genau? Sollten es wirklich nur Schüler lesen oder ist es für jeden Leser gedacht?

In „Dann bleib ich eben sitzen!“ geht es um den 16-jährigen Tim, der gerade die neunte Klasse wiederholt. Da seine Noten nach wie vor nicht viel besser geworden sind, droht seine Mutter ihm eines Tages mit den Worten: „Wenn du dieses Jahr wieder sitzenbleibst, kannst du zu Papa ziehen!“ Tim fragt sich daraufhin, ob das Zusammenleben mit seinem Vater wirklich so viel schlimmer wäre und beschließt daher, im kommenden Halbjahr absichtlich sitzenzubleiben.

Der Roman ist in der K.L.A.R.-Taschenbuchreihe erschienen, die sich speziell an leseschwache Schülerinnen und Schüler richtet. Das heißt alle Bücher sind maximal 120 Seiten lang und sind zudem in einer recht großen Schriftart gesetzt, sodass die Lesemenge insgesamt gering ist. Zudem gibt es viele Absätze, ein einfaches Vokabular, viel wörtliche Rede und die Romane sind alle sehr handlungsreich. Der Vorteil ist, dass Schülerinnen und Schüler das Buch sehr schnell zu Ende gelesen und somit das Gefühl haben: „Wow, ich hab ein ganzes Buch geschafft!“ Schnelle Leseerfolge sozusagen.

Wen das nicht stört, darf gern zu dem Buch greifen! Wer lieber lange Schmöker liest, wird wahrscheinlich eher enttäuscht sein.

Inhaltlich klingt es auf jeden Fall interessant. Und so ein kurzes Buch für zwischendurch ist doch auch mal eine gute Abwechslung. Ich glaube, ich sollte dort auch mal einen Blick hinein werfen.
Besonders erfreut war ich allerdings über die Nachricht, dass es vom Klugscheißer noch eine Fortsetzung geben wird. Wann ist es so weit und was erwartet uns?

Ich habe mich ebenfalls sehr gefreut, zumal es von Anfang an immer Nachfragen gab, ob es eine Fortsetzung geben würde.

Worum wird es gehen? Nun, der „Klugscheißer“ geht an die Uni – mehr darf ich noch nicht verraten. Einen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht, aber allzu lange sollte es nicht mehr dauern.

Dann übe ich mich jetzt mal im Gedulden.
Wie sieht eigentlich generell eine Schreibphase bei dir aus? Planst du von vornherein ein Buch oder eine Reihe durch und auch, wann du schreibst? Oder lässt du es einfach auf dich zukommen? Brauchst du eine bestimmte Atmosphäre zum Schreiben?

Ich kann immer schreiben, wenn der Kopf frei ist, d.h. alles andere muss erledigt sein und dann kann es losgehen.

Teilweise plane ich meine Bücher sehr penibel, das war beispielsweise beim „Sitzenbleiber“ so. Teilweise schreibe ich einfach drauflos, wie beim ersten Teil des „Klugscheißers“.

Wie stehen deine Familie, deine Freunde und vor allem deine Lehrerkolleginnen und -kollegen zu deinem Autorenleben? Gibt es Schüler von dir, die vielleicht schon den Klugscheißer gelesen haben?

Ich habe ganz tolle Kolleginnen und Kollegen, die sich allesamt für mich freuen. Auch im Freundes- und Familienkreis sind die Rückmeldungen durchweg positiv und unterstützend.

Ein paar wenige Schülerinnen und Schüler haben mich auf mein Buch angesprochen, aber es ist ja kein Buch für Jugendliche. Daher rate ich ihnen, es irgendwann einmal zu lesen, wenn sie erwachsen sind, falls es sie dann noch interessiert.

Schön, dass du so viel Unterstützung und positives Feedback erhältst. Wie viel Mitspracherecht hast du bei der Covergestaltung deiner Bücher? Bringst du deine Wünsche dort gerne ein oder überlässt du diese Auswahl lieber anderen?

Die Idee für das Cover des „Klugscheißers“ stammt tatsächlich von mir. Ich hatte mir immer eine Comicfigur vorgestellt, die ein Krönchen trägt. Als Piper mich fragte, ob ich Vorschläge für das Cover hätte, habe ich meine Idee mitgeteilt, die dann von einer Grafikagentur umgesetzt wurde. Ich hatte befürchtet, dass man als Autor keinerlei Mitspracherecht hat und man einfach ein fertiges Cover vorgesetzt bekommt.

Beim „Sitzenbleiber“ stammt das Cover tatsächlich vom Verlag selbst, aber ich denke, dass ich dort auch ein Veto hätte einlegen können.
 
Deine bisherigen Bücher sind im Verlag erschienen. War für dich von vornherein klar, dass du diesen Schritt mit einem Verlag gehen möchtest oder käme auch Selfpublishing für dich infrage?

Mein klares Ziel war es immer, einen Verlag für meine Bücher zu finden, aber Selfpublishing ist nichts, was ich prinzipiell ablehnen würde.

Lass uns nun über Genres sprechen: Kannst du dir vorstellen, auch in anderen Genres Bücher zu schreiben?

Absolut. Momentan bin ich ja eher in der Ecke „Humor“ angesiedelt, aber wer den „Klugscheißer“ gelesen hat, wird dort auch einige ernstere Töne wahrgenommen haben. Das würde ich gern weiter ausbauen.

Na, da bin ich ja mal gespannt, was uns in Zukunft noch alles von dir erwartet.
Was machst du, wenn du mal nicht gerade schreibst oder unterrichtest?

Viel Zeit bleibt da nicht mehr, aber ich koche sehr gern.

Hast du ein Lieblingsbuch und/oder einen Lieblingsautor?

Mein Lieblingsbuch ist „Novemberkatzen“ von Mirjam Pressler, die zugleich auch meine Lieblingsautorin ist. In meinen Augen eine ganz große Schriftstellerin, die leider viel zu früh von uns gegangen ist.

Kommen wir nun zu etwas ganz anderem:
Stell dir vor, du begegnest einer guten Fee und hast drei Wünsche frei: Was würdest du dir wünschen? (Und nein, du darfst dir natürlich nicht unendlich viele weitere Wünsche wünschen.)

  1. ein Ende der Massentierhaltung
  2. dass die Menschen irgendwann mal lernen, sich zu verstehen
  3. dass es allen Menschen gleich gut geht auf diesem Planeten (denn momentan leben wir hier ja ganz klar auf der Sonnenseite, auch wenn das vielen bei der ganzen Jammerei offensichtlich nicht so bewusst ist)

Sehr schöne Wünsche.
Jetzt noch kurz ein paar Stichpunktfragen:

Kaffee oder Tee? Tee!

Buch oder ebook?  Beides.

Sommer oder Winter? Winter.

Stadt oder Land? Stadt.

Klugscheißer ja oder nein? Ich sage: Nein. Menschen um mich herum würden aber wahrscheinlich eher „Ja“ sagen.

Blond oder dunkelhaarig? Egal.

Party oder Fernsehabend? Weder noch.

Lieber Thorsten, vielen Dank, dass du all meine Fragen beantwortet hast. Ich hoffe, die Leser konnten dich nun besser kennenlernen und haben Lust auf deine Geschichten bekommen.

Nun haben wir noch ein Gewinnspiel für euch. Der liebe Thorsten stellt ein Taschenbuch seines Romans Klugscheißer Royale zur Verfügung.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, verratet uns in einem Kommentar, ob ihr eher ein Klugscheißer seid oder nicht und wie wichtig euch korrekte Sprache ist!


Wer zusätzlich noch unter den entsprechenden Posts bei Facebook und/oder Instagram kommentiert, die Beiträge liked und den Seiten dort folgt, bekommt jeweils ein Extralos.

Teilnahmebedingungen:
– Das Gewinnspiel läuft bis zum 06.06.2019 um 23.59 Uhr.
– Es wird einen Gewinner geben.
– Der Gewinner wird innerhalb von 3 Tagen auf dem Blog bekannt gegeben.
– Meldet sich der Gewinner nicht innerhalb von 3 Tagen nach Verkündigung, wird neu ausgelost.
– Gewinnspielteilnahme ab 18 oder mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten.
– Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass im Gewinnfall der Name veröffentlicht wird.
– Die erhobenen Daten des Gewinners (Name, Adresse, E-Mail-Adresse) werden nur zur Übermittlung des Gewinns genutzt und nach Versand des Gewinnes unverzüglich gelöscht.
– Versand innerhalb Deutschlands.
– Es besteht keine Haftung für den Verlust auf dem Postweg.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.


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Autorenfoto: Helge Strauss
Cover Klugscheißer: Piper Verlag
Cover Sitzenbleiber: Verlag an der Ruhr
Foto des Gewinns: Areti

8 Gedanken zu „[Interview inklusive Gewinnspiel] mit Thorsten Steffens

  1. Ich bin kein Klugscheisser!
    Naja eine korrekte Sprache ist schon richtig (auf eine respektvolle Art) Ich finde es nicht gut wenn Menschen so sprechen das man seine Kinder verstecken muss da die Wortwahl sehr primitiv ist ..

    LG Samira

  2. Hallo und guten Tag,

    hm, was bedeutet denn in diesem Fall überhaupt…Klugscheisser…., frage ich jetzt hier mal.

    Also ich möchte niemand mir gegenüber haben und mit ihm/ihr reden, der/die jeden Satz mit Fuck, Fick…oder Scheisse beginnen oder abschließen muss oder möchte.

    Sind irgendwie Grundsätzlichkeiten und hat zumindest meiner Meinung nach auch nichts mit Klugscheissen zu tun…einfach mit normaler umgangssprechlichen Äußerungen, wobei ich Dialekte durchaus gut und interessant/sinnvoll immer erachte, wenn die jemand spricht oder sprechen mag/möchte…

    LG..Karin..

  3. Wer bei mir mit zu viel “Klugscheißen” kommt, der hat bei mir ausgeschissen, so ist das. Ab und zu macht es aber Spaß, wenn man bei Diskussionen oder Gesprächen ein kleines Sahnehäubchen setzten kann, um andere etwas zu verblüffen. Aber das hat nichts mit Klugscheißen zu tun, so wie ich es verstehe. Klugscheißer zeichnen sich nämlich noch mit Überheblichkeit aus….. Und um richtig klug zu scheißen, weiß ich einfach zu wenig.

  4. Hallo Areti,

    Das war mal wieder ein tolles und spannendes Interview.

    Ich bin kein Klugscheißer. Aber wenn ich etwas hundertprozentig weiß, dann stehe ich auch zu meiner Meinung. Korrekte Sprache ist mir schon wichtig, auch wenn ich sicherlich nicht alles richtig mache.

    Liebe Grüße,
    Karl (Corpus)

  5. Moin!
    Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser.

    Mich regt es wirklich auf, wenn Menschen die einfachsten Grundkenntnisse der Grammatik nicht beherrschen.

  6. Hallo 🙂
    Ich habe die Rezension zum Buch schon auf eurem Blog gesehen und war da schon etwas neugierig, ob das etwas für mich sein könnte. Ich lese eigentlich nicht unbedingt humorvolle Bücher, denn meistens erreicht mich der Inhalt nicht so recht. Allerdings habe ich mal in die Hörprobe rein gehört und bin nun doch neugierig. Selbst wenn ich vielleicht nicht durchweg lachen kann, gäbe es sicherlich einige Passagen, die mich erheitern könnten. 😉
    War das sprachlich korrekt? 😛 da macht man sich bei diesem Buch gleich Gedanken drüber.
    Ich bin mir sehr sicher nicht immer alles richtig zu machen und das gehört vielleicht auch irgendwie dazu, allerdings kommt es auch auf die Intensität der Fehler an.
    Der Brief wo -grusel- sowas gibt es bei mir nicht, auch die weit verbreitete Wendung alles tun zu müssen (tust du mich nachher anrufen), gibt es bei mir im Normalfall nicht. Solche Dinge oft zu hören, zerrt an meinen Nerven, zum Korrigieren neige ich nicht, oder nicht mehr. Bei meinem damaligen Freund habe ich versucht regional bedingte Wendungen in seinem Sprachgebrauch zu korrigieren. Er fand es blöd und erfolgreich war es ebenfalls nicht, irgendwann habe ich es also gelassen 😉
    Vielleicht neige ich ein bisschen zum Klugscheißen, aber eher innerlich und auch nicht übertrieben ausgeprägt.
    Übrigens auch ein tolles Interview. Mir gefällt der Gedanke, leseschwachen Schülern auch Werke mit auf den Weg zu geben. Jeder braucht Motivation und Erfolge 🙂
    Liebe Grüße Dana

  7. Guten Morgen,
    was für eine tolle Verlosung, da drücke ich mir selber ganz fest die Daumen 🙂
    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ein kleiner Klugscheißer bin und ab und zu Leute verbessere. Die korrekte Rechtschreibung ist mir schon wichtig, vor allem die Grundlagen, aber ich versuche mich oft zurückzuhalten…
    Klappt zwar nicht immer, aber die Bemühung weniger zu klugscheißen, ist ja schon mal gut.
    Viele Grüße,
    Julia

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