[Interview] mit Alexander Kopainski

[Interview] mit Alexander Kopainski

Werbung (unbezahlt) | Autoreninterview | Neuerscheinung

Hey ihr Lieben,

Heute haben wir nach langer Zeit mal wieder ein Autoreninterview für euch.
Diesmal ist es mit Alexander Kopainski – DER Covergott, der nun auch selbst zum Autor geworden ist.
Denn am 8. Dezember 2018 ist nun sein Debüt erschienen.

Viel Spaß mit dem Interview.

© Alexander Kopainski

Lieber Alexander,

Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, um all unsere Fragen zu beantworten.

Hey, schön, dass ich hier mitmachen darf. 😉

Sehr gerne. Ich freue mich sehr, dass ich eine der ersten bin, die dich interviewen darf. <3
Kannst du dich einmal kurz in 3 Sätzen vorstellen?

Ich bin Coverdesigner und Autor und wenn ich nicht gerade mit Büchern zu tun habe, koche und reise ich für mein Leben gerne. Das war jetzt zwar nur ein Satz, aber ich denke, das sollte reichen. 🙂

Hehe ja. Da drücke ich ausnahmsweise mal ein Auge zu 😉
Bisher kennt man dich eher als DEN „Covergott“. Wie bist du eigentlich dazu gekommen, ein Coverdesigner zu werden?

Ich habe früher schon geschrieben, aber nie wirklich was zu Ende gebracht, geschweige denn veröffentlicht. Für meine Geschichten habe ich eigene Cover gestaltet und bin dann so tief in diese Leidenschaft abgetaucht, dass ich irgendwann auch Aufträge angenommen habe.

Wow, das klingt toll.
Mir persönlich gefallen besonders die Cover der Krieger des Lichts Trilogie, die zusammen mit den Buchrücken nebeneinander ein Ganzes ergeben. Und natürlich auch – wie sollte es anders sein als Lektorin der Reihe – die Cover zur Enyador-Reihe.  Hast du selbst Lieblingscover unter denen, die du gestaltet hast? Oder liebt man alle gleich?

Vielen Dank! Da ich ja nicht komplett frei gestalten kann und mich auch immer nach dem Briefing und der Geschichte richten muss, habe ich natürlich auch Cover, die mir besser gefallen als andere. Derzeit mag ich unter anderem »The Belles«, »Phoenicrus« und mein Eigenes am liebsten.

©Planet!
© Drachenmond Verlag

Oh ja, ich erinnere mich an deine Posts zu der Entstehung vom “The Belles” Cover und natürlich von deinem eigenen. Das ist wirklich etwas ganz besonderes.
Vom Coverdesigner zum Autor. Am 8. Dezember ist mit „Uhrwerk der Unsterblichen“ dein Debüt (das Taschenbuch folgt 10 Tage später) erschienen. Schlummerte es schon immer in dir, einmal selbst Autor zu werden? War es eher eine logische Folge, dass du auch einmal selbst schreiben musst, wenn du schon immer Bücher gestaltest? Oder wie kamst du auf die Idee?

©Drachenmond Verlag | Alexander Kopainski

Wenn man so viel mit Büchern in Kontakt ist und sowieso schon eigene Ideen für Geschichten hat, kommt der Wunsch nach dem eigenen Buch ganz schnell. Während all der Zeit habe ich immer wieder daran gedacht und es schließlich angepackt und umgesetzt.

Dann wurde es auch wirklich Zeit 🙂
Kannst du uns erzählen, worum es in deinem Debüt geht?

Das hier ist mein Klappentext, der es ganz gut anreißt:

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr 
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.

1877 wird eine junge Tänzerin mit magischen Schwanenflügeln von Pjotr Tschaikowski fortgejagt, als die Uraufführung eines Balletts zum riesigen Misserfolg wurde. Kurz darauf trifft sie auf den Mann mit den smaragdgrünen Augen, der ihr verspricht, Rache sei die beste Lösung, um ein gebrochenes Herz zu heilen.

Hach, ich habe ja schon angefangen es zu lesen und bin bisher ganz begeistert <3
Haben dich spezielle Ereignisse oder Personen zu dem Buch inspiriert?

Ja, tatsächlich. Meine Besuche in Paris und eine Taschenuhr meines Vaters haben die ersten Grundsteine für die Geschichte gelegt.

Wenn es die Taschenuhr vom Cover ist, dann ist sie wirklich wunderschön <3
Magst du uns deine Protagonisten Avery und Guilia näher vorstellen? Was ist deiner Meinung nach jeweils die stärkste und was die schwächste Eigenschaft von ihnen?

Avery ist bereits 97 Jahre alt und äußerlich 20 geblieben. Er liebt Bücher und Tee über alles, genauso wie Musik. Manchmal ist er etwas zu nett und schüchtern, aber darüberhinaus herzlich und hilfsbereit. Er arbeitet in der Pariser Oper und hat dort viele verschiedene Aufgaben. Allem voran muss er allerdings Tickets verkaufen, was er aber mit aller Leidenschaft tut. Er ist unheimlich gebildet, da er etliche Bücher gelesen hat, schafft es jedoch nicht engere Freundschaften mit den Menschen in seiner Umgebung einzugehen, weil er weiß, dass er sie irgendwann sterben sehen würde.

Giulia ist 22 Jahre alt und spielt die Hauptrolle in »Schwanensee« in der Pariser Oper. Sie hat sich diese Karriere ganz allein erarbeitet und ist dementsprechend sehr zielstrebig. Ihr fällt es schwer, ihre Gefühlswelt nach außen zu kehren und hat sich sozusagen eine harte Schale zugelegt. Sie weiß, wie man selbst in schwierigen Situationen nicht das Lachen verliert und mit ihrem Mut, kann sie andere motivieren. Jedoch nimmt ihr Temperament manchmal Überhand und lässt sie gelegentlich unüberlegt handeln.

Dein Debüt spielt in Paris. Hast du eine besondere Verbindung zu dieser Stadt? Warst du nochmal direkt vor Ort, um den Schauplatz möglichst authentisch in dein Buch einfließen zu lassen?

Paris ist eine meiner Lieblingsstädte! Ich war schon sehr oft dort, da ich praktisch in der Nähe wohne. Mit dem Zug bin ich nur knapp zwei Stunden unterwegs. Ich war auch nochmal vor Ort, um Beschreibungen genau einfließen lassen zu können. Allerdings habe ich auch das ein oder andere Detail abgeändert, weil es besser zur Geschichte gepasst hat.

Wow, so nah an Paris. Das ist toll! Da würde ich auch öfters mal dort vorbeischauen.
Wie sieht eigentlich generell eine Schreibphase bei dir aus? Hast du von vornherein dein Buch durchgeplant und auch, wann du schreibst? Oder lässt du es einfach auf dich zukommen? Brauchst du eine bestimmte Atmosphäre zum Schreiben?

Ich plane nur die groben Punkte und lasse mich in den Details ein wenig treiben. Zum Schreiben brauche ich beruhigende Musik und einen Timer – Tageszeit egal. Ich schreibe meistens in zeitlichen Intervallen und kann so sehr viel produktiver sein.

Oh, das klingt gut mit zeitlichen Intervallen.
Wie stehen deine Familie und deine Freunde zu deinem zukünftigen Autorenleben?

Bisher habe ich nur positives Feedback erhalten. 🙂

Das freut mich sehr. Dann hoffe ich mal, dass es auch so bleiben wird. 🙂
Dein Debüt ist beim Drachenmond-Verlag erschienen. War für dich von vornherein klar, dass du diesen Schritt mit einem Verlag – und gerade mit diesem – gehen willst oder käme auch Selfpublishing für dich infrage?

Generell wäre auch das Selfpublishing eine Option gewesen. Jedoch ist der Drachenmond Verlag einer meiner liebsten Verlage, weshalb ich der Verlegerin Astrid Behrendt natürlich auch mein Manuskript angeboten habe. Generell war es aber nicht klar, dass ich unbedingt über einen Verlag veröffentlichen muss/will.

Kannst du dir vorstellen, auch in anderen Genres Bücher zu schreiben?

Na klar!

Na, dann bin ich mal gespannt, ob wir in Zukunft auch noch ganz andere Genres von dir lesen werden.
Hast du ein Lieblingsbuch und/oder einen Lieblingsautor?


Eher Plural! Ich liebe zum Beispiel Sebastian Fitzek (Der Nachtwandler, Die Therapie), J. K. Rowling (Harry Potter) und Stephen Hawking (Eine kurze Geschichte der Zeit). 

Eine sehr gute Mischung.
Hast du noch andere (geheime) Projekte, an denen du gerade schreibst oder die uns nächstes Jahr  erwarten? Und falls ja, kannst du uns (in deine Geheimnisse) einweihen?

Ich weiß selbst noch nicht, wann und ob noch was kommen wird. 🙂

Hach, dann müssen wir am Ball bleiben und dich weiterhin aufmerksam verfolgen. 😉
Stell dir vor, du begegnest einer guten Fee und hast drei Wünsche frei: Was würdest du dir wünschen?

Ich würde mir wünschen, dass ich zaubern könnte. Dann würde ich die Welt retten und alle wären gesund. Mit den restlichen zwei Wünschen würde ich vielleicht Beyoncé treffen wollen und mal mit Joanne Rowling einen Tee trinken.

Das sind wirklich tolle Wünsche. Gesundheit für die Welt ist so wichtig und wird leider oft genug unterschätzt. Schön, dass du an so etwas denkst. <3

Jetzt noch kurz ein paar Stichpunktfragen:

Kaffee oder Tee?

Tee

Party oder Fernsehabend?

Fernsehabend

Buch oder ebook?

Buch

Sommer oder Winter?

Sommer

Stadt oder Land?

Land

Blond oder dunkelhaarig?

Dunkelhaarig

Süß oder salzig?

Süß

Duschen oder Baden?

Duschen

Drache oder Einhorn?

Drache

Sonne oder Mond?

Mond

Sterblich oder unsterblich?

Sterblich

Lieber Alex, vielen Dank, dass du uns so bereitwillig für all unsere Fragen zur Verfügung standest und uns so viele schöne Antworten gegeben hast.
Wir wünschen dir ganz viel Erfolg mit deinem Debütroman. <3

Ein Gedanke zu „[Interview] mit Alexander Kopainski

  1. Hallo ihr Lieben 🙂
    Danke für das tolle Interview! Es war wirklich sehr informativ und hat nicht nur einen guten Einblick in das Debüt, sondern auch in das Leben des Autoren gegeben 🙂 Ehrlich gesagt war es bisher an mir vorbei gegangen, dass der Covergott nun auch selbst veröffentlicht. Nun bin ich zum Glück im Bilde 🙂
    Lg Dana

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