[Rezension] Alea Aquarius. Ein Lied für die Gilfen von Tanya Stewner und Simone Hennig

[Rezension] Alea Aquarius. Ein Lied für die Gilfen von Tanya Stewner und Simone Hennig

Werbung (Rezensionsexemplar)


Titel: Alea Aquarius. Ein Lied für die Gilfen
Autor: Tanya Stewner & Simone Hennig
Verlag: Oetinger
Preis: E-Book 5,99€ / Gebunden 8,00€
Seitenzahl: 64
Weitere Informationen bei Oetinger

[Klappentext]
Ein neues Meermädchen-Abenteuer für Leseanfänger.
Die Alpha Cru schreibt ein Lied für die Wasserwelt! Alea möchte damit den Gilfen eine Freude machen, denn ohne Musik ist das magische Meervolk furchtbar traurig. Doch wie soll die Cru das Lied zur Gilfen-Stadt unter dem Meeresgrund bringen? Ob die Lauscher-Schnecke La-Uschi eine Idee hat?

„Alea Aquarius“ vermittelt Mut, steht für Freundschaft und setzt sich für die Umwelt und ihre Mitmenschen ein: Beste Voraussetzungen für ausgiebige Schmökerstunden mit ihr und der Alpha Cru. Mit Leserätseln und Lesespielen.


“Alea Aquarius. Ein Lied für die Gilfen” von Tanya Stewner & Simone Hennig ist ein weiteres gutes Erstlesebuch der Meermädchen-Saga um Alea Aquarius.

Das Buch ist sehr schön und aufwendig gestaltet. Ein bisschen schade ist allerdings, dass es sich etwas von der Aufmachung des ersten Bandes unterscheidet (zumindest von der ersten Auflage dort). Somit ist dieses Cover in Hochglanz gehalten und hat keinen spürbaren Glitzer auf dem Cover wie Band 1.
Aber wie schon beim ersten Band befinden sich auch hier wieder fantasievolle schöne Illustrationen auf jeder Doppelseite. Zudem ist es in einer großen Schrift geschrieben, sodass es auch gerade für Erstleser sehr ansprechend ist.

Besonders schön ist, dass hier zu Beginn des Buches wieder die Welt von Alea Aquarius vorgestellt wird – dies umfasst die Alpha Cru im Ganzen, das Segelschiff die Crucis sowie die einzelnen Charaktere Alea, Lennox, Benjamin, Samuel und Tess jeweils mit Bild. Das Schöne ist, dass hier bei den Charakteren jeweils andere Illustrationen gewählt wurden als beim ersten Band, auf denen sie nun schon etwas älter erscheinen.
Desweiteren werden auch verschiedene Wesen aus dem Meer wie die Meermenschen, die magischen Meervölker, die Gilfen, die Finde-Finjas sowie auch die Wassermusik zunächst vorgestellt. Man bekommt also eine komplette Einführung in die Unterwasserwelt und muss nicht die Alea Aquarius Reihe für die “größeren Kinder” zuvor gelesen haben. Auch wenn dies der zweite Band der Erstlesebücher ist, kann man ihn wegen dieser erneuten Vorstellung eigentlich unabhängig vom ersten Band lesen.

Die acht Kapitel sind immer zwischen 5 und 7 Seiten lang, mal mit Bildern, die nur eine halbe Seite einnehmen, mal Illustrationen, die sich über eine ganz Seite erstrecken. Dies ist besonders für die jüngeren Leser sehr ansprechend und anschaulich.

Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und in gewisser Weise so unterschiedlich, dass sicher jeder Leser hier einen Protagonisten finden kann, mit dem er besonders sympathisiert.
Man kann sich die einzelnen Figuren sowohl bildlich (und das nicht nur durch die Illustrationen) als auch charakterlich sehr gut vorstellen. Wer schon den ersten Band der Alea-Erstlesereihe gelesen hat, lernt die Protagonisten hier noch besser kennen und fühlt sich noch mehr mit ihnen verbunden.

Der Schreibstil ist wie auch schon im ersten Band wieder flüssig, leicht und angenehm zu lesen und die Geschichte ist voll von Spannung und reich an Abenteuern.
Wir lernen hier magische Wesen und die Welt des Ozeans immer besser kennen. Man kann wirklich in diese fantasievolle Welt des Meeres abtauchen und träumen.

Am Ende des Buches befindet sich noch auf einer Doppelseite das “Musik-Schnecken-Spiel”, bei dem die Kinder spielerisch lernen können, wie gefährlich Plastik und Müll für das Meer sein können.
In der Geschichte selbst tritt dieses Thema diesmal eher in den Hintergrund. Umso schöner ist es, dass es durch das Spiel am Ende noch einmal aufgegriffen wird.


“Alea Aquarius. Ein Lied für die Gilfen” ist ein sehr schön illustriertes Erstlesebuch, das den Lesern die Welt der Ozeane näher bringt und am Ende spielerisch zeigt, wie wichtig es ist, Plastikmüll zu vermeiden.
Durch die große Schrift und die zahlreichen Illustrationen ist es besonders ansprechend und angenehm für Kinderaugen, die gerade das Lesen lernen.
Ich kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen und bin gespannt auf die nächsten Erstlesebücher der Alea-Saga.

Daher gibt es von mir:

Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar!


©
Cover: Oetinger
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel

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