[Rezension] Alea Aquarius. Im Bannkreis des Schwurs von Tanya Stewner

[Rezension] Alea Aquarius. Im Bannkreis des Schwurs von Tanya Stewner

Werbung | Leserundenexemplar
Titel: Alea Aquarius. Im Bannkreis des Schwurs
Autor: Tanya Stewner
Verlag: Oetinger
Preis: E-Book 11,99€ / Hardcover 18€
Seitenzahl: 464
Lesealter: ab 10 Jahren
Weitere Informationen bei Oetinger

[Klappentext]
Liebe, Freundschaft, Abenteuer – und Sehnsucht nach einem Wiedersehen: Der siebte Band von Alea Aquarius! Diesmal machen sich Alea und Lennox über Land auf den Weg zum Loreley-Felsen. Dort vermuten die beiden Aleas Zwillingsschwester Anthea. Werden die Zwillinge sich tatsächlich endlich treffen? Und wird es dadurch gelingen, Aleas Meermädchen-Fähigkeiten zu reaktivieren?

“Alea Aquarius – Im Bannkreis des Schwurs” ist eine grandiose, gefühlvolle und unheimlich spannende Fortsetzung der Meermädchen-Saga von Tanya Stewner. Dieses Buch ist bereits der siebte Band der Reihe.
Nach dem Ende des sechsten Bandes war ich voller Hoffnung und so unfassbar gespannt auf die Fortsetzung, dass ich dem Buch so sehr entgegengefiebert habe wie keinem anderen zuvor. Die Vorfreude war sehr groß, dass wir als Leser endlich Anthea kennenlernen.

Das Buch ist sehr schön und aufwendig gestaltet. Anders als bei den vorherigen Bänden, gibt es hier zwar kein Glitzer auf dem Cover, dafür sind aber auch wieder fantasievolle schöne Zeichnungen bei jedem neuen Kapitelanfang und Wassertropfen auf den Seiten.
Besonders gut gefällt mir auf dem Cover, dass man, wenn man ganz genau hinschaut, schon etwas erahnen kann. Mir ist es auf den ersten Blick nicht aufgefallen, aber wenn man es weiß, kann man es nicht mehr übersehen.

Die einzelnen Charaktere – Alea, Ben, Sammy, Lennox und Tess – sind sehr gut ausgearbeitet und in gewisser Weise so unterschiedlich, dass sicher jeder Leser hier einen Protagonisten finden kann, mit dem er besonders sympathisiert. In diesem Buch sind Sammy, Ben, Lennox und Tess zwar nicht mit Alea und Lennox unterwegs. Aber sie kommen dennoch immer mal wieder vor, geraten so nicht in Vergessenheit und es ist, als wären sie fast mit dabei.
Man kann sich die einzelnen Figuren sowohl bildlich als auch charakterlich sehr gut vorstellen.
Richtig schön fand ich auch, dass nicht nur Alea immer im Mittelpunkt ist, sondern dass auch auf die anderen Charaktere ein großes Augenmerk gelegt wird.
In diesem Band kommen wieder einige neue Figuren hinzu, die das ganze Geschehen noch spannender und neugierig auf die nächsten Bände machen. Besonders ein Meerkind und seine Kraft haben mir hier besonders gut gefallen. Ich hoffe sehr, dass wir einige davon in den nächsten Bänden nochmal wiedertreffen werden.

In dieser Fortsetzung steht vor allem die Suche nach Anthea im Vordergrund. Man erlebt hier ein Wechselbad der Gefühle. Mal geht es bergauf, mal bergab. Mal ist man voller Hoffnung und Frohsinn, dann verliert man wieder den Mut und die Lage spitzt sich dramatisch zu. Ich habe noch keinen Band der Reihe so schnell in mich aufgesogen wie diesen hier. Am liebsten hätte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen gelegt.

Das liegt auch daran, dass der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen ist und die Geschichte voll von Spannung und reich an Abenteuern ist. An manchen Stellen hat man das Gefühl, kaum noch zu Atem zu kommen, weil es so dramatisch zugeht.

In diesem Band lernen wir weitere magische Wesen kennen, die in den ersten sechs Bänden noch nicht vorkamen. Auch die werden schön mit Worten ausgemalt. Ich musste da bei manchen Szenen herzhaft lachen. Man kann wirklich in diese fantasievolle Welt des Meeres abtauchen und träumen.

Auch in diesem Band spielt eine wichtige Botschaft eine ganz besondere Rolle: Nämlich wie wichtig es für die Wesen im Meer ist, dass die Meere sauber gehalten werden. Die Umweltverschmutzung und Probleme, über die berichtet wird, wirken nicht aufgezwungen, sondern haben einen passenden Platz in der Geschichte gefunden, sodass es den Leser zum Nachdenken anregt und auch Kindern schon leicht klarmachen kann, wie bedeutend es für das Meer und auch uns Menschen ist, dass wir nachhaltiger leben.
Besonders gut hat mir hier eine Szene gefallen, in der diskutiert wird und man auch mal eine andere Blickweise bekommt.

Ich war sehr traurig, als es schon wieder so schnell vorbei war. Schade, dass das Buch nicht ganz so lang ist wie der vorherige Band. Aber das war wohl eine einmalige wundervolle Ausnahme.

Das Ende lässt mich einerseits froh, andererseits auch sehr gespannt und traurig zurück. Ich warte nun voller Hoffnung und Vorfreude auf Band 8, bin gespannt, wie es mit der Alpha Cru weitergehen wird, und kann es kaum erwarten. Vor allem aber hoffe ich, dass sich alles zumindest in einer Hinsicht endlich zum Guten wenden wird.

Dies ist ein tolles und unheimlich spannendes Buch über Freundschaft, Liebe, das Meer und viele Abenteuer. Es ist auf alle Fälle sehr lesenswert, abwechslungsreich und hat einen hohen Lernfaktor.
Aber Vorsicht: Danach sehnt man sich sehr nach dem Meer und kann es kaum erwarten, die nächsten Bände zu lesen! 🙂

Daher gibt es von mir eindeutig:

Vielen herzlichen Dank an Oetinger und Lovelybooks für das Leserundenexemplar.


©
Cover: Oetinger
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel

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