[Rezension] Auf den Schwingen der Sterneneule von Sanna Seven Deers

[Rezension] Auf den Schwingen der Sterneneule von Sanna Seven Deers

Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht und die Begegnung mit der
Indianerin Little Drum in den Wäldern Kanadas holen Sarah 30 Jahre
später ein: Little Drum ist tot, doch es war ihr letzter Wunsch, dass
Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als die beiden
Frauen im hohen Norden Kanadas ankommen, überschlagen sich die
Ereignisse: Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und Little Drums
Familie gerät in Gefahr. Kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt,
und es wird klar, dass die Schicksale der beiden Familien
unwiderruflich miteinander verwoben sind. Doch wie passt der
eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und
wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas
Sohn zu befreien? 
Buchformate: Taschenbuch / E-Book
Seitenzahl: 464
Originalsprache: Deutsch
Verlag: Ullstein
Kosten: 9,99 € /  8,99 €
Vor 30 Jahren ist Sarah Elizabeth und ihrer Mutter Little
Drum begegnet. Seitdem hat sie nie wieder etwas von ihnen gehört. Als Little
Drum 30 Jahre nach dem Treffen stirbt und möchte, dass Sarah mit Stelle zu
ihrer Beisetzung kommt, setzt Sarah alles daran, um dort mit dabei zu sein.
Doch dort angekommen werden Sie in eine Verschwörung mit verwickelt und bangen
um ihr Leben. Als auch noch Niklas, Stellas Sohn, entführt wird, ist Luke ihre
einzige Hoffnung.

Anfang war ich sehr von diesem Buch begeistert. Die Idee
fand ich sehr spannend und gut umgesetzt. Mit der Zeit hat sich jedoch die
Geschichte gezogen und ich hatte immer weniger Lust auf das Buch. Gefallen hat
mir besonders die Atmosphäre, die dort vorherrschte und ich habe mich geborgen
gefühlt. Später jedoch wird diese durch einige Vorfälle zerstört. Sanna Seven
Deers nimmt einen mit auf eine Reise durch Kanada und die Probleme die dort vorherrschen. 
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben und auch der Verlauf der Farben sind gut gewählt und harmonieren gut miteinander. Die Eule am oberen Rand passt gut zum Titel und Inhalt und genauso die Landschaft auf dem Cover.

Anfangs fand ich die Geschichte noch sehr bildlich
beschrieben. Mit der Zeit haben die Beschreibungen nachgelassen. An sich hat
sich das Buch leicht und flüssig lesen lassen.

Ich mag Geschichten, die über Indianer und deren Glauben
handeln. Dieses Thema ist sehr gut rüber gekommen. Den Nebel, der öfters in
diesem Roman auftaucht, fand ich etwas zu verrückt und nicht so ganz passend
und unwahrscheinlich. Das Ende hat mich sogar noch traurig gestimmt und hat mir
nicht gepasst.

Die Protagonisten fand ich alle sehr sympathisch. Auch wenn
es mich etwas sehr verwirrt hatte, dass alle sofort Freundschaft geschlossen
hatten, obwohl sich alle kaum kennen. Ansonsten waren die Protagonisten gut
durchdacht.

Alles in allem war ich nach dem guten Start etwas enttäuscht
von diesem Buch. Die besondere Atmosphäre, die am Anfang des Buches entstanden
ist, ist relativ schnell verflogen. Das Buch wirkte auf mich sehr langatmig und
hat mich mehr und mehr gelangweilt. Ich war ehrlich gesagt sogar froh, dass es
endlich vorbei war. 
Deswegen gibt es
3 von 5 Schmetterlingen

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