[Rezension] Der Schattengarten von Anna Romer

[Rezension] Der Schattengarten von Anna Romer

Titel: Der Schattengarten | Autor: Anna Romer
Verlag: Goldmann
Preis: E-Book 8,99€ / Taschenbuch 9,99€ | Seitenzahl: 512

In das Cover habe ich mich vom ersten Moment an verliebt. Es
ist stimmig und harmonisch. Gleichzeitig ist es für das Genre typisch, grenzt
sich aber dadurch ab, dass es etwas düsterer ist. Das passt sehr gut zum Inhalt
der Geschichte.
Da mich der Rosenholzgarten begeistert hatte, war für mich
klar, dass ich dieses Buch auch lesen musste. Deswegen war ich sehr gespannt
und wurde nicht enttäuscht. Anna Romer hat eine authentische Geschichte geschrieben,
die einem genug Raum zum rätseln lässt, ohne vorhersehbar zu sein. Die Handlung
ist in sich abgeschlossen, schlüssig und wird rund abgearbeitet. Jedes Detail
wird bis zum Ende hin aufgeklärt.
Sprachlich war das Buch einfach klasse. Anna Romer hat einen
leichten, detailreichen Schreibstil, in dem man sehr gut versinken kann. Er
zieht sich nicht und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Gerade bei Büchern
aus diesem Genre habe ich oft das Gefühl, auf der Stelle zu treten, doch bei
der Geschichte war es nicht so.
Erzählt wird die Geschichte in der Gegenwart aus Lucys
Sicht. Die Vergangenheit dagegen wird durch einen allwissenden Erzähler
erzählt, wodurch sich beides klar abtrennt und man selbst nach längeren Pausen
sich sofort zurecht findet. Gleichzeitig fand ich die Passagen aus Lucys Sicht
angenehmer zu lesen – was bei an der Perspektive lag und  mir die Ich-Perspektive einfach lieber ist.
Die Charaktere sind vielschichtig und tiefgehend
charakterisiert. Sie handeln so, wie es ihrem Charakter entspricht und für mich
logisch. Man schließt sie sofort ins Herz und freut sich auf die gemeinsamen
Lesestunden mir ihnen. Sie haben Ecken und Kanten, was ihnen ihren eigenen
Charme gibt.

 

Alles in allem eine tolle, authentische Geschichte, die man einfach mögen muss. Sie bietet tolle Charaktere, wunderschöne Beschreibungen und ein spannendes Rätsel. Man lernt ein wenig von Australien kennen und kann sich sehr gut fallen lassen.
Deswegen gibt es:
4 von 5 Schmetterlingen

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