[Rezension] Die 5. Welle von Rick Yancey

[Rezension] Die 5. Welle von Rick Yancey

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und wird schon bald mit der Grausamkeit der fünften Welle konfrontiert.

Seitenzahl: 496
Originalsprache: Deutsch
Originaltitel: The fifth Wave Vol. 1
Verlag: Goldmann

Eigentlich lese ich keine Bücher über Außerirdische. Den
Film zu dem Film wollte ich auch erst nicht sehen, aber nachdem ich den Film
gesehen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Enttäuscht wurde ich nicht
und bin schon gespannt, wie die Geschichte weiter geht.
Der Aufbau des Buches war anfangs etwas schwierig. Es
startet irgendwo mitten in der Handlung und wird langsam an die Geschehnisse herangeführt.
Hierbei springt das Buch etwas zu viel zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit
hin und her, dass ich total verwirrt war. Dass ich den Film gesehen habe hat
mir geholfen durchzublicken, wo ich gerade bin und worum es ging. Nachdem alles
erklärt ist  und nicht mehr in den Zeiten
gesprungen wird, hat das Buch einfach nur süchtig gemacht.
Dieses Buch habe ich jedoch als Hörbuch gehört und kann
nicht ganz so viel zum Erzählstil sagen. Das Gehörte hatte sich gut und
schlüssig angehört und an den richtigen Stellen wurde die Geschichte mit Details
ausgeschmückt, sodass man sich alles gut vorstellen konnte, ohne dass es zu
tief ins Detail ging, was zu der Geschichte auch nicht gepasst hätte. Das
Hörbuch hatte drei Sprecher. Die Sprecherin von Cassi fand ich richtig gut.
Ihre Stimme fand ich sehr angenehm und auch genau passend. Man konnte ihr gut
zuhören und man hat gemerkt, dass sie sich Mühe gegeben hat. Den Sprecher vom
Zombie fand ich nicht ganz so gut. Es wirkte, dass er manchmal falsch betont
hatte. An sich konnte man ihm sehr gut folgen und die Stimme passte auch gut zu
Zombie, aber ich fand seine Stimme nicht ganz so angenehm. Die dritte Stimme
fand ich wieder sehr angenehm und er hat sehr gut gelesen. An sich konnte man allen
drei Sprechern sehr gut folgen.
Einerseits hat die Geschichte sehr viele Charaktere, aber
ohne diese würde sie auch nicht wirken. Die Charaktere wurden nach und nach
eingebaut, sodass man nicht überfordert war oder Namen durcheinander geworfen
hat. Die einzelnen wichtigen Charaktere waren alle sehr vielschichtig und gut
charakterisiert. Sie wirkten wirklich menschlich und nicht nur wie
Protagonisten.
Alles in Allem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es macht
einen süchtig, wenn man den Anfang überstanden hat und entführt einen in eine
Welt in der man absolut nicht Leben möchte. Die Gefühle der einzelnen
Charaktere waren sehr gut dargestellt und diese auch sehr vielschichtig. 

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem Bloggerportal und dem Hörverlag für die Bereitstellung dieses Rezensionexemplars.

5 Gedanken zu „[Rezension] Die 5. Welle von Rick Yancey

  1. Huhu Yunika,

    um dieses Buch schleichen ich schon lange herum 😉
    Noch kann ich mich nicht entscheiden ob ich es kaufen soll oder nicht (der SuB sitzt mir im Nacken). Deine Rezi hat wieder Pluspunkte für diese Geschichte gesammelt 😉
    Danke dafür!

    Liebe Grüße,
    Tanja

  2. Hallo Yunika,
    ich weiß noch, wie fasziniert ich von diesem Buch war…und dies von Anfang an.
    Den Schreibstil fand ich fesselnd und so anders. Das Buch habe ich sogar unterm Laufen (zwischen Besorgungen) gelesen, weil ich die Finger nicht davon lassen konnte.^^
    Schöne Rezi.
    Liebste Ostergrüße,
    Hibi

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