[Rezension] Flammenklinge. Lichtsplitter-Saga 2 von Mira Valentin und Erik Kellen

[Rezension] Flammenklinge. Lichtsplitter-Saga 2 von Mira Valentin und Erik Kellen

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Titel: Flammenklinge. Lichtsplitter – Saga 2
Autoren:  Mira Valentin und Erik Kellen
Verlag: BoD – Books on Demand
Preis: E-Book 4,99€ / Taschenbuch 13,90€
Seitenzahl: 408
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[Klappentext]
Es ist nur ein Auftrag für Kayden Wolfshall:
Bringe die Prinzessin von Jandor in Sicherheit!
Doch der Weg dorthin ist gefährlicher als gedacht.

Aira hat alles verloren.
Nun muss sie einem Nordmann vertrauen, der sie zielstrebig zu einem Ort führt,
dessen bloße Existenz ein Mythos ist.

Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Eine abenteuerliche Flucht beginnt,
denn die Kreaturen der Tothautlande sind ihnen bereits auf den Fersen.


“Flammenklinge” ist der zweite Band der Lichtsplitter-Saga von Mira Valentin und Erik Kellen.
Während ich von Valentin bisher alle Bücher gelesen habe, war der erste Band dieser Saga für mich das erste Buch von Kellen.
Und eines kann ich direkt vorneweg nehmen: Die zwei Autoren ergänzen sich perfekt. In dieser Fortsetzung sind sie noch mehr zusammengewachsen und haben sich in ihrer Zusammenarbeit weiterentwickelt.

Das Cover des Buches ist absolut treffend für die Geschichte, die hier erzählt wird. So viele kleine Details sind hier verborgen, die alle in der Erzählung eine Rolle spielen: der große Baum im Hintergrund, auf dem eine Frau zu sehen ist, die wohl Aira darstellen soll, ein Drache, im Vordergrund Kayden mit der Füchsin Klecks und alles ist umgeben von Flammen, was den Titel perfekt darstellt. Mit den wunderschönen Rottönen, die das Blau des erstes Bandes sehr gut ergänzen, ist dieses Cover, das Alexander Kopainski gezaubert hat, einfach absolut perfekt. Es ist ein richtiger Blickfang im Bücherregal.

In dem Buch befindet sich zunächst ein sehr übersichtliches Personenverzeichnis, das es einem sehr leicht macht, den Überblick zu behalten. Es folgt eine sehr schön gestaltete Karte, auf der man die Übersicht über die Schauplätze bekommen kann und während des Lesens immer mal wieder draufschauen kann. Nach dieser geht es dann mit der Geschichte los. Eine weitere Karte erwartet den Leser ungefähr in der Mitte des Buches.
Am Ende befindet sich zudem ein Glossar, in dem vor allem einige Seemannsbegriffe erklärt werden, was sehr hilfreich ist.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Aira und Kayden geschrieben. Da hier zwei sehr unterschiedliche Charaktere vorhanden sind, ist es nahezu perfekt, dass auch der Schreibstil sich zwischen den beiden unterscheidet. So hat jeder Protagonist seinen passenden Stil gefunden, der für seine Situation, sein Umfeld und seinen Charakter einfach wie maßgeschneidert ist. Gemeinsam bilden sie ein Ganzes, das sich nahtlos ineinander fügt und perfekt ergänzt.

Während man im ersten Band Kaydens und Airas Geschichte noch getrennt voneinander erlebt hat, da sie erst am Ende des Buches aufeinander gestoßen sind, begeben sie sich hier direkt von Anfang an gemeinsam auf eine Reise.
Diese Fortsetzung ist anders als der Reihenauftakt: Es ist noch spannender, noch dramatischer und noch faszinierender. Auch die Grundstimmung hat sich geändert, da man Aira und Kayden nun immer gemeinsam erlebt.

Beide Protagonisten machen auch in diesem zweiten Band der Lichtsplitter-Saga große Entwicklungen durch. Ich fand es unglaublich spannend, mitzuerleben, wie sie sich den einzelnen Herausforderungen stellen müssen, heranwachsen und sich immer weiterentwickeln. Vor allem auch ihr Verhalten miteinander ändert sich von Seite zu Seite mehr und man kann als Leser richtig mitfühlen, wie es den beiden dabei geht.

Besonders gut hat mir an dem Buch gefallen, dass ich nicht nur eine sehr genaue Vorstellung von Kayden und Aira bekommen habe, mit denen man alles miterlebt, denn ich konnte mir sie sowohl vom Äußerlichen her als auch charakterlich sehr gut vorstellen; sondern, dass man zudem auch einen sehr guten Eindruck von den vielen anderen Personen bekommt, die im Verlauf der Geschichte den beiden Protagonisten begegnen. Es werden hier also viele kleine Geschichten nebenbei miterzählt, die sich miteinander verweben und am Ende sicherlich irgendwann ein großes Ganzes ergeben werden. Manche Personen sind einem hierbei schon sehr ans Herz gewachsen, andere weniger. Einige Charaktere aus dem ersten Band sind in diesem nicht mehr dabei und ja, ich muss zugeben, dass manche mir wirklich fehlen. Dafür kamen aber einige andere hinzu, die das ganze nochmal richtig aufmischen.

Sehr gut fand ich auch, dass man hier gemeinsam mit den Charakteren eine große Anzahl an Schauplätzen durchwandert, die jeweils immer so gut beschrieben werden, dass ich mich mitten in das Geschehen hineinversetzt gefühlt habe. Ich bin komplett in diese andere Welt abgetaucht und habe mich gefühlt, als wäre ich ein Teil davon. Die Schauplätze in diesem zweiten Band waren zudem auch komplett neue und nicht die schon bekannten. Das macht die Saga direkt komplexer, umfangreicher und noch fantasievoller.
Auch die Wesen und Monster, die uns in dieser Geschichte begegnen, hatte ich so klar vor Augen, als stünden sie direkt vor mir.
Dieser bildhafte und metaphorische Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut.

Aber kommen wir nun zum letzten und besten Punkt: die Spannung! Während mich Band 1 schon von der ersten bis zur letzten Seite so sehr gefesselt hat, dass ich jedes Wort nicht nur in mich aufgesogen, sondern nahezu inhaliert habe wie ein nach Luft ringender Asthmatiker – und ja, ich weiß sehr gut, wovon ich da spreche -, hat diese Fortsetzung das noch einmal getoppt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und die Story hat mich unheimlich gepackt. Ich wurde immer wieder so sehr überrascht und schockiert, dass kaum Zeit blieb, um Luft zu holen.
Und wie man es schon von Mira Valentin kennt, gibt es scheinbar kein Buch ohne Verluste. Während es im ersten Band schon die ersten Tode zu beklagen gab, geht es auch hier wieder hart zu. Die Leser werden absolut nicht verschont. Ein Drama jagt das nächste.
Am Ende des Buches dachte ich mir nur: Oh Gott, nein, was habt ihr nur getan!?

Eines ist sicher: Ich kann es kaum erwarten, dass der dritte Band der Lichtsplitter-Saga herauskommt, damit ich ihn endlich lesen und herausfinden kann, wie es weitergeht.


Diese Fortsetzung der Lichtsplitter-Saga von Erik Kellen und Mira Valentin war für mich ein absolutes Highlight, das mich von der ersten bis zur letzen Seite gepackt hat und mich sehr neugierig auf den nächsten Band gemacht hat. Es war eine atemberaubende und faszinierende Mischung aus Fantasy, Drama, Spannung und Liebe, die mich absolut überzeugt hat.
Ich kann dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

Daher gibt es von mir ganz eindeutige:


©
Cover: Mira Valentin und Erik Kellen
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel

5 Gedanken zu „[Rezension] Flammenklinge. Lichtsplitter-Saga 2 von Mira Valentin und Erik Kellen

      1. Hehe, nein, stimmt. Eigentlich nicht. Nur der Klappentext könnte natürlich spoilern, Anastasia.

        Dana, ich bin sehr gespannt darauf, wie Flammenklinge dir gefallen wird.

  1. Oh Katha,
    das hast du richtig toll geschrieben. Ich muss jetzt endlich mal in die Puschen kommen, damit ich es auch lesen kann.

    Liebe Grüße

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