[Rezension] Furie von Chelsea Cain

[Rezension] Furie von Chelsea Cain

Zehn Tage war Detective Archie Sheridan in der Gewalt der Serienmörderin
Gretchen Lowell. Zwei Jahre hat es gedauert, bis er sich von den Qualen
seiner Gefangenschaft erholt hat. Doch frei ist er noch lange nicht.
Regelmäßig muss er Gretchen im Gefängnis besuchen – auch an dem Tag, als
er den Auftrag erhält einen Mädchenmörder in Portland, Oregon zu
fassen. Sofort beginnt Gretchen ein neues Todesspiel zwischen Wahnsinn
und Überleben …

Seitenzahl: 382

Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Heartstick
Verlag: Blanvalet
hier kaufen

Dieses Buch hat sehr
lange auf meinem SuB gelegen. Von Klappentext her fand ich das Buch sehr
spannend und das Cover, sowie der Titel sehr ansprechend. In der Umsetzung
konnte es mich aber nicht zu hundert Prozent überzeugen.

Wenn es um weibliche
Serienmörder geht, bin ich immer sofort begeistert und muss das Buch haben, da
solche Bücher selten sind und meistens besser als die anderen Bücher sind.
Dieses Buch konnte mich jedoch nicht so wirklich überzeugen und nach 200 Seiten
stehen die Ermittlungen des aktuellen Falls noch am Anfang und die Geschichte
dümpelt nur vor sich hin. Mir hat hier die Spannung gefehlt. Selbst die
Geschichte über Gretchen ging kaum vorwärts.

Sprachlich fand ich das
Buch sehr gut, ansonsten hätte ich schon sehr viel früher aufgegeben. Er ist
leicht und flüssig zu lesen und absolut passend für diesen Thriller. Er war an
den richten Stellen bildlich ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Darüber hinaus fesselt er einen, auch wenn man nicht das Gefühl hatte, dass die Geschichte großartig weiter ging

Die Charaktere waren
sehr vielschichtig und gut durchdacht. Jeder hatte seine Eigenheiten und
zusammen ergaben alle ein gutes Team. Archie fand ich nicht so sympathisch. Er
wirkte auf mich nicht echt, sondern sehr manipulierend. Er hat einiges
durchgemacht und ist gezeichnet, aber sein Verhalten mochte ich trotzdem nicht.

Leider konnte mich
dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Das Buch ist etwas Besonderes und an
sich auch nicht schlecht, aber für mich war diese Art von Geschichte nichts. Ich
hatte etwas ganz anderes erwartet, denn dieser Thriller ist eher für den Kopf
als für die Spannung.
Deswegen gibt es:

2 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.