[Rezension] Game of Destiny (Die Love-Vegas-Saga, Band 3) von Geneva Lee

[Rezension] Game of Destiny (Die Love-Vegas-Saga, Band 3) von Geneva Lee



Titel: Game of Destiny
Autor: Geneva Lee
Verlag: blanvalet
Preis: E-Book 8,99€ / Taschenbuch 9,99€
Seitenzahl: 304
Weitere Informationen bei Amazon und blanvalet

[Klappentext]
Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt …
Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert …


“Game of Destiny” ist der dritte und letzte Band der Love-Vegas-Saga von Geneva Lee. Nachdem der erste Band meine Erwartungen völlig übertroffen und die Messlatte sehr hoch gelegt hat und auch der zweite Band absolut mithalten konnte, steht der letzte Band der Reihe dem in nichts nach.

Das Buch hat mich wie schon die ersten beiden Bände wieder direkt von der ersten Seite an gepackt und ich habe es sehr schnell durchgelesen. Man war wieder direkt mitten im Geschehen drin und es hat keine Erinnerungs- oder Eingewöhnungsphase gebraucht. Auch wenn ich es wirklich wollte, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Zum einen lag es an der Liebesgeschichte, die hier mit sehr vielen Schwierigkeiten konfrontiert wird, zum anderen aber auch daran, dass ich unbedingt herausfinden wollte, wer nun der Mörder ist und ob meine Vermutungen aus Band 1 bestätigt werden.

Und ja, eins kann ich sagen: Meine allererste Vermutung, wer der Mörder sein könnte, die Vermutung, die ich direkt nach der Party schon hatte, hat sich am Ende bestätigt. Allerdings ist es gar nicht schlimm, dass ich es schnell geahnt habe. Denn die Autorin hat es geschafft, dass ich hin und her gerissen war, was den Mörder betrifft. Dass ich am Ende von Band 1 dachte: Okay, dann ist es vielleicht doch eine andere Person. Im Verlauf des zweiten Bandes ging ich zum Teil wieder in Richtung meiner ersten Vermutung, dachte zwischendurch dann aber immer wieder: Nein, das kann vielleicht doch jemand anderes sein. Geneva Lee gelingt hier also eine perfekte Irreführung.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder super flüssig, locker-leicht und angenehm zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und das macht es einem leicht, sich völlig in die Geschichte einzufühlen und mitzufiebern. Dies wird dadurch verstärkt, dass alles im Präsens in Ich-Erzählung aus der Sicht von Emma erzählt wird. So fühlt man sich ihr besonders nah. Sie ist mir immer noch sehr sympathisch, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen kann. Es ist, als wäre man selbst an ihrer Stelle. Man ist mitten im Geschehen.

Geneva Lee schafft es, dass man sich ein ganz genaues Bild der beiden Hauptprotagonisten machen kann. Von Jamie natürlich nur soweit, wie Emma es wahrnimmt, aber auch da lässt sich durch seine Handlungen einiges erahnen. Von Emma dagegen erlebt man alles ganz genau mit: Ihre Gedanken und Gefühle, Hoffnungen und Befürchtungen waren für mich völlig nachvollziehbar und verständlich. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe der Reihe, müssen mit schweren Erlebnissen zurechtkommen, wachsen daran und werden erwachsener als je zuvor.

Die Liebesgeschichte, die sich hier rasant weiterentwickelt, ist sehr aufregend und sinnlich, nichts ist dabei zu plump oder langweilig.
Auch das Rätseln nach dem Mörder oder vielleicht auch der Mörderin – denn wer weiß schon, wer oder was wirklich dahinter steckt – bleibt nicht aus.

Einige Entwicklungen in der Geschichte waren durch kleine Hinweise im Buch, die man als aufmerksamer Leser wahrnehmen konnte, nach und nach vorhersehbar. Andere haben mich dagegen völlig überrascht. So ist es eine ausgewogene Mischung aus völliger Überraschung und bestätigten Ahnungen. Das ist sehr gut gemacht.

“Game of Destiny” von Geneva Lee ist ein absolut spannender und aufregender dritter Band der Love-Vegas-Saga, der meinem langen Rätselraten endlich ein Ende bereitet hat und meine anfänglichen Ahnungen bestätigt hat.
Insgesamt ist es eine wirklich überzeugende und gute Reihe, die mich vom Anfang bis zum Ende fesseln konnte und die ich auf alle Fälle weiter empfehlen kann.

Daher gibt es eindeutig:

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

 


©
Cover: blanvalet
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel

2 Gedanken zu „[Rezension] Game of Destiny (Die Love-Vegas-Saga, Band 3) von Geneva Lee

  1. Hallo Katharina,
    ich habe von deiner Rezension jetzt nichts gelesen, nur kurz auf die Schmetterlinge geschaut – ich habe nämlich heute Band 2 und 3 erhalten und bin nun soooooo unglaublich gespannt, wie es weitergeht.
    Viele Grüße
    Anja

    1. Hallo Anja,

      Oh, das freut mich sehr, dass es mit Band 2 und 3 geklappt hat.
      Ich bin seeeehr gespannt, wie es dir gefallen wird und vor allem, ob du im Laufe der Bücher drauf kommst, wer der Mörder sein könnte.

      Liebe Grüße,
      Katha

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.