[Rezension] Hochdorf. Hasse deinen Nächsten von Kim Roberts

[Rezension] Hochdorf. Hasse deinen Nächsten von Kim Roberts

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Titel: Hochdorf. Hasse deinen Nächsten
Autor: Kim Roberts
Verlag: BoD – Books on Demand
Preis:E-Book 3,99€ / Taschenbuch 12,99€
Seitenzahl: 404
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[Klappentext]
SIE TRÄUMEN VON EINEM FRIEDLICHEN LEBEN AUF DEM LAND? TRÄUMEN SIE WEITER!

Ein Dorf, eine Nacht, zwei Verbrechen: Während in der Nachbarschaft ein Bauernhof bis auf die Grundmauern niederbrennt, wird in der Führanlage des Reiterhofs Hochdorf eine Leiche gefunden. Dabei handelt es sich um den Augsburger Neonazi Werner Holland. Der zuständige Kommissar Tarek Breitner, ein Halb-Türke mit einer Vorliebe für Whisky-Cola aus der Dose, kommt im schwarzbraunen Hochdorf nicht gut an. Umso besser jedoch bei der Reitlehrerin Lola, die sofort in den Kreis der Hauptverdächtigen rückt.

Der Roman erschien 2008 unter dem Titel “Strom – ein schwäbischer Krimi” bei Shaker Media. Dies ist die überarbeitete und neu lektorierte Fassung.


“Hochdorf. Hasse deinen Nächsten” ist ein sehr spannender und nicht vorhersehbarer Krimi, den die Autorin Mira Valentin unter dem Pseudonym Kim Roberts geschrieben hat.

Das Cover passt mit dem Hof auf der Vorderseite und den Pferden auf der Rückseite perfekt zum Schauplatz des Buches, denn dieses spielt zu großen Teilen auf einem Reiterhof. Die gelbe Schrift sticht sofort ins Auge; selbst ohne den unteren Teil “Hasse deinen Nächsten” zu lesen, wird dadurch sofort deutlich, dass es sich hierbei um einen Kriminalroman handelt.

Der Schreibstil ist locker-leicht sowie flüssig zu lesen und kontinulierlich wird Spannung aufgebaut, sodass die Seiten nur so dahinfliegen.

Gemeinsam mit dem halb-türkischen Kommissar Tarek Breitner erlebt man die Geschehnisse mit. Dieser ist nicht unbedingt der typische Sympathieträger, denn mit seiner Vorliebe für Whisky-Cola und seinem übermäßigen Zigarettenkonsum sorgt er nicht gerade dafür, dass man sich perfekt in ihn hineinversetzen kann.
So betrachtet man als Leser die Geschehnisse mit etwas Abstand und vor allem mit klarem Kopf.

In andere Charaktere, wie zum Beispiel die Reitlehrerin Lola, konnte ich mich besser einfühlen. Mit ihr habe ich mitgefiebert und gebangt. Und einfach nur bitter gehofft, dass nicht sie hinter dem Mord steckt.

Die Personen und die Schauplätze wurden sehr gut beschrieben, sodass ich alles bildlich vor Augen hatte und mich teilweise komplett an den Schauplatz versetzt gefühlt habe.

Ich habe versucht herauszufinden, wer der Mörder ist und was hinter dem Ganzen steckt, aber eines kann ich mit Gewissheit sagen: Noch nie habe ich so viel hin und her gerätselt. So viele Leute hätten ein Motiv haben können und dann gab es immer wieder Hinweise, wieso sie es nicht sein können, dann wieder doch. Ich war hin und her gerissen und bin bis zum Ende nicht komplett hinter all die Zusammenhänge gekommen. Das war für mich sehr überraschend, da ich normalerweise immer recht schnell herausfinde, was wie zusammenhängt und wer der Mörder ist.


“Hochdorf. Hasse deinen Nächsten” von Kim Roberts ist ein spannender und überraschender Kriminalroman, der nicht vorhersehbar ist und einen bis zur letzten Seite packt.
Ich kann ihn definitiv weiterempfehlen.

Daher gibt es von mir:


©
Cover: Kim Roberts
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel

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