[Rezension] Irgendwo hinter den Wolken von Michelle Schrenk

[Rezension] Irgendwo hinter den Wolken von Michelle Schrenk

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Titel: Irgendwo hinter den Wolken
Autor: Michelle Schrenk
Verlag: Canim Verlag
Preis: E-Book 2,99€ / Taschenbuch 9,81€
Seitenzahl: 252
Weitere Informationen bei Michelle Schrenk

[Klappentext]
Sophie will endlich die Dunkelheit verlassen, die sie seit Jahren gefangen hält. Sie ist sich sicher, dass ihr zerbrochenes Herz nie wieder heilen kann, dennoch sehnt sie sich nach einem Neuanfang und einem Leben ohne Angst. Ein Versprechen und eine Postkarte tragen eines Tages entscheidend dazu bei, dass Sophie den Mut fasst, nur mit einer Reisetasche bepackt ins Ungewisse zu fliehen. Dann trifft sie auf Erik. Auch er hat einen schlimmen Verlust erfahren und glaubt fest daran, dass nichts den Schmerz in ihm jemals wieder lindern wird. Doch was beide nicht wissen: Es ist kein Zufall, sondern Schicksal, dass sie sich begegnet sind. Denn sie verbindet die Hoffnung, dass irgendwo hinter den Wolken das Glück auf sie wartet.

Eine Geschichte die Mut schenken soll und gebrochene Herzen wieder heilen lässt.


“Irgendwo hinter den Wolken” von Michelle Schrenk, ist eine Geschichte, die mich alle möglichen Gefühle durchleben lassen hat.

Schon nach den ersten paar Seiten war ich unfassbar traurig und musste hemmungslos weinen. Das ist etwas, was bei mir so gut wie nie vorkommt, wenn ich Bücher lese. Doch dieses Buch hat mich von Anfang an sehr berührt und mich nicht mehr aus seinen Fängen gelassen. Ich habe es in mich aufgesogen und mitgelitten, gehofft, gebangt, mich gefreut und um Sophie gefürchtet. Es ist ein absolutes Gefühlschaos, in das man hier gnadenlos mit hineingezogen wird.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Sophie in Ich-Perspektive geschildert. Man erlebt also hautnah mit, was sie denkt, fühlt, wie sie leidet und was ihr angetan wird. Da das Buch im Präsens geschrieben ist, bangt man des Öfteren, dass es doch alles böse enden könnte.
Nichts wird beschönigt. Alles ist gnadenlos und man ist mittendrin.

Mir ging das alles ganz besonders nahe, denn ich konnte Sophie so gut verstehen. Das Buch hat Erinnerungen in mir geweckt und manche Gedanken und Situationen kamen mir sehr bekannt vor. Es hat mich Dinge wieder durchleben lassen, die ich schon längst vergessen wollte. Leider kann man nie vergessen, sondern nur verdrängen.
Doch alles, was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker. Genau so ist es auch bei Sophie. Man erlebt ihre Entwicklung mit. Man sieht, wie sie ihren eigenen Weg geht, um mit der Vergangenheit abzuschließen, um alles hinter sich zu lassen, um neu anzufangen.

Manche Entwicklungen habe ich natürlich vorausgeahnt. Zum Ende hin sind jedoch einige Dinge geschehen, die mich sehr überrascht haben.

Für mich war das alles sehr berührend und nachvollziehbar.
Wenn es am Anfang des Buches noch Tränen des Leidens und der Trauer waren, dann hält das Ende der Geschichte alles dafür bereit, um ein paar Freudentränen zu vergießen.


“Irgendwo hinter den Wolken” von Michelle Schrenk ist ein Buch, das dem Leser sehr nahe gehen und Unmengen an Gefühlen hervorrufen kann. Mich hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite berührt.
Ich würde mir so sehr wünschen, dass viele Menschen dieses Buch lesen und zum Nachdenken angeregt werden. Dass man vielleicht auch mal hinschauen und handeln sollte, statt immer nur wegzuschauen, weil es nun einmal einfacher ist.
Ich kann dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

Daher gibt es von mir:

Vielen herzlichen Dank an Michelle Schrenk für das Rezensionsexemplar!


©
Cover: Canim Verlag
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel 

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