[Rezension] Magnus Chase von Rick Riordan

[Rezension] Magnus Chase von Rick Riordan

Titel: Magnus Chase – Das Schwert des Sommers
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Preis: E-Book 13,99€ / Taschenbuch 14,99€ / Hardcover 19,99 €
Seitenzahl: 560
Weitere Informationen bei Carlsen

[Klappentext]

Magnus schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein auf der Straße durch, denn seinen Vater hat er nie gekannt. Bis er eines Tages etwas Unglaubliches erfährt: Er stammt von einem der nordischen Götter Asgards ab! Leider rüsten diese Götter gerade zum Krieg; auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Ausgerechnet Magnus soll den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Dafür muss er ein magisches Schwert finden, das seit 1000 Jahren verschollen ist. Noch hat er keine Ahnung, was für Abenteuer auf ihn warten!

Nachdem ich Percy Jackson verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Vor allem, weil ich die nordische Mythologie spannend finde. Trotzdem habe ich mich mit der Geschichte unglaublich schwer getan. Die Welt, die der Autor aufgebaut hat, war sehr komplex und ziemlich bald habe ich den Faden verloren. Das liegt nicht an der guten und genauen Recherche des Autors, sondern weil die nordische Mythologie mir nicht so geläufig ist und diverse Erklärungen einfach gefehlt haben. Dazu kam, dass die Geschichte mir zu ironisch klang. Ich konnte weder die Handlung, noch die Charaktere für Voll nehmen und kam mir ziemlich verarscht vor. 

Die Charaktere waren sehr ausgefallen. Sie hatten ihren Charakter und sind ihm auch treu geblieben. Sie waren vieles, aber vor allem nicht perfekt, was ich eigentlich gerne mag. Aber mir hat hier Tiefe gefehlt, die sie greifbar gemacht hätte. Auch hier war alles voller Ironie, weswegen ich mich manchmal für die Protas geschämt hatte.

Der Stil des Autors ist sehr eigen und das mag ich. Er passt zu den Charakteren und zieht einen in seinen Bann. Er ist teilweise gewöhnungsbedürftig und lässt einen das eine oder andere Mal stolpern. Aber damit kann man leben.

Alles in allem konnte mich die Geschichte nicht packen. Mir hat Tiefe und Ernsthaftigkeit gefehlt, die aus der Geschichte ein Meisterstück  hätte machen können. Potenzial und Thema wäre dafür da gewesen. Die Protagonisten waren außerdem schon zu Besonders, dass sie unglaubwürdig waren.

Deswegen gibt es:

3 von 5 Schmetterlingen

Ich danke Carlsen und der Netzwerkagentur Booksmark für dieses Rezensionsexemplar.


©
Cover: Carlsen
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel


Ein Gedanke zu „[Rezension] Magnus Chase von Rick Riordan

  1. Hallo und guten Tag,
    hm,
    schaut irgendwie ziemlich fürchteinflössend aus dieser Winkinger/Gottgestalt oder?
    Aber sicherlich total spannend dadurch..
    LG..Karin..

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