[Rezension] Magus of the Library 1 von Mitsu Izumi

[Rezension] Magus of the Library 1 von Mitsu Izumi

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Titel: Magus of the Library 1
Zeichnungen: Mitsu Izumi

Autor: Sofie Shuim
Verlag: Carlsen
Preis: Softcover 12€
Seitenzahl: 240
Lesealter: ab 13 Jahren
Weitere Informationen bei Carlsen

[Klappentext]
Amun, eine Stadt wie aus einem arabischen Märchen… in Armut wächst dort ein Elfenkind heran. Dessen „Schwester“ arbeitet hart, damit das Geschwisterchen lesen und schreiben lernt, da ein geächtetes „Langohr“ sonst überall ausgegrenzt wird. Doch was bringt die ganze Bildung, wenn man all die schönen Bücher der Bibliothek nicht lesen darf, weil einen der Bibliothekar immer wieder vor die Tür setzt?

Eines Tages gibt es mächtig Aufregung in der kleinen Stadt, denn die Bibliotheksaufseher von Af’shak – der Stadt des Wissens – reisen an: mächtige Gelehrte, von denen einer, Sedna, nichts gegen das so fremdaussehende Kind zu haben scheint. Für das Elfenkind beginnt eine aufregende Zeit mit Magie und traumhaften Abenteuern, die nur aus Büchern erwachsen können…



“Magus of the Library 1” von Mitsu Izumi ist ein grandioser Auftakt einer Manga-Serie über die Liebe zu Büchern.
Für mich als Buchliebhaberin, die unheimlich sorgfältig mit ihren Büchern umgeht, ist dies genau das richtige Buch, denn man fühlt sich unter Gleichgesinnten sofort unheimlich wohl.

Der Zeichenstil ist unfassbar gut. Bisher habe ich zwar erst drei Mangas gelesen, aber die Zeichnungen von Mitsu Izumi sind so schön, dass man diesen Manga gar nicht schnell lesen kann, weil man so viel Zeit damit verbringt, diese Kunstwerke ganz genau zu betrachten. Diese sind nämlich sehr detailliert ausgearbeitet und bei jedem neuen Hinsehen bemerkt man etwas, das man zuvor nicht gesehen hat. Das ist wirklich grandios.

Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Durch das Auftreten der Bibliotheksaufseher aus der Stadt der Bücher, die im Buch übrigens immer Ajtzak geschrieben wird und nicht Af’shak wie im Klappentext, lernt man einiges über die Restauration von Büchern. Dies ist aber nicht wie eine reine Wissensvermittlung, sondern es ist sehr angenehm in die Geschichte eingearbeitet.

Das Elfenkind, das von allen meist nur “Langohr” genannt wird, ist ein Protagonist, mit dem man vom Beginn der Geschichte sofort mitfiebert. Man hat Mitleid mit ihm, wünscht sich, man könnte ihm helfen, und man hofft so sehr, dass für ihn alles gut wird.
Somit macht es sehr viel Spaß, ihn auf seinem Weg und bei all seinen Erlebnissen zu begleiten.


Dieser Manga ist ein unfassbar guter Serienauftakt, der durch detaillierte Zeichnungen, einen sympathischen Protagonisten und eine spannende Geschichte überzeugt. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzungen und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

Daher gibt es von mir eindeutig:

Vielen herzlichen Dank an Carlsen für das Manga-Starterpaket!


©
Cover: Carlsen
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel

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