[Rezension] Mondfluch 1. Herrschaft der Halbwesen von Kathrin Wandres

[Rezension] Mondfluch 1. Herrschaft der Halbwesen von Kathrin Wandres

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Titel: Mondfluch 1. Herrschaft der Halbwesen
Autor: Kathrin Wandres
Verlag: BoD – Books on Demand
Preis: E-Book 3,99€ / Taschenbuch 12,99€
Seitenzahl: 316
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[Klappentext]
Es war immer klar, wer die Bösen sind.
Aber was, wenn das eine Lüge ist?
Nacht für Nacht bangt die 17-jährige Thy um ihr Leben. Denn dann streifen Halbwesen durch das Sumpfgebiet, in dem ihre Familie Zuflucht gefunden hat. Niemand ist grausamer, niemand ist erbarmungsloser als diese allmächtigen Wesen.
Töten ist ihr Leben.
Doch nach Sonnenaufgang zerfallen sie zu Staub – bis zum Einbruch der nächsten Nacht. Thys Welt gerät aus den Fugen als sie Koraj trifft: ein Halbwesen. Mitten am Tag.
Und er lässt sie am Leben.


Ich habe bisher alle Bücher von Kathrin Wandres gelesen, aber keines hat mich so sehr überzeugt wie dieses.
“Mondlfluch 1. Herrschaft der Halbwesen” ist spannend, geheimnisvoll, düster, mitreißend und einfach faszinierend.

Zu Beginn des Buches befindet sich ein ausführliches Namensregister, das es einem leichter macht, einen Überblick über die Vielzahl an Personen zu bekommen.

Nachdem man als Einführung in die Erzählung zunächst “Die Sage vom Licht des Mondes” vorfindet, startet der Prolog 17 Jahre vor der eigentlichen Geschichte. In diesem bekommt man schon direkt den ersten Eindruck von einem Halbwesen.

Die Kapitel sind aus der Sicht von Thy, die mit vollem Namen Thynessa heißt, in Ich-Erzählung geschrieben. Gemeinsam mit ihr erlebt man alles mit. Da man nicht mehr als sie weiß, macht es das dem Leser besonders leicht, mit ihr mitzufühlen, mitzufiebern, sich in sie hineinzuversetzen und vor allem um sie zu bangen.
Thynessa ist ein Charakter, der von Anfang an Sympathie hervorruft. Ihre Handlungen, Reaktionen und Gefühle sind absolut nachvollziehbar.
Auch von Koraj, dem Halbwesen, dem sie begegnet, bekommt man allein schon durch Thys Beschreibungen einen sehr guten Eindruck.

Der Schreibstil von Wandres ist angenehm und sehr flüssig zu lesen. Dies und die gewählte Erzählperspektive machen es einem besonders leicht, sich völlig in das Buch hineinversetzt zu fühlen und in der Welt, die hier geschaffen wurde, abzutauchen. Die Seiten fliegen nur so dahin und da es so spannend ist, möchte man die Geschichte am liebsten an einem Tag durchlesen.

Obwohl in dem Buch keine Karte vorhanden ist, kann man sich ganz genau vorstellen, wie die Siedlung, die Landschaft darum herum und der Ay aufgebaut sind. Alles wird so gut beschrieben, dass man einen guten Einblick bekommt.

Am besten haben mir an diesem Buch die Höhen und Tiefen gefallen, die für enorme Spannung sorgen. Man kann sich nie sicher sein, dass alles gut wird.
Da denkt man gerade, jetzt wird alles gut, jetzt gibt es ein Happy End und dann kommt Kathrin Wandres daher und wirft einen völlig aus der Bahn. Herzlichen Dank!
Vor allem der Epilog am Ende sorgt dafür, dass man gar nicht anders kann, als sich sehnlichst zu wünschen, bald den zweiten Band der Mondfluch-Saga lesen zu können.


Für mich war dieser Auftakt der Mondfluch-Saga, der mit Spannung, Dramatik, Düsterkeit und Faszination überzeugt, das mit Abstand beste Buch von Kathrin Wandres. Es hat mich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich unbedingt noch mehr davon lesen möchte und das Buch nur wärmstens weiterempfehlen kann. Absolut lesenswert.

Daher gibt es von mir:


©
Cover: Kathrin Wandres
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel 

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