[Rezension] Mythos 6 – Frostkiller von Jennifer Estep

[Rezension] Mythos 6 – Frostkiller von Jennifer Estep

Niemand weiß besser als Gwen Frost, wie stark Loki und seine Schnitter
des Chaos sind. Sie als Champion der griechischen Göttin Nike soll eine
zentrale Rolle bei seiner Vernichtung spielen. Aber niemand weiß auch
besser als Gwen Frost, dass sie keine Wunderwaffe ist – nur das komische
Gypsymädchen, über das alle heimlich lästern. Zwar hat sie ihre
Psychometrie, ihr sprechendes Schwert Vic, ihre Freunde und vor allem
den Spartaner Logan Qinn an ihrer Seite, doch Gwen wird von Vorahnungen
ereilt, und die verheißen nichts Gutes. Aber für Selbstzweifel bleibt
keine Zeit, als einer der ihr wichtigsten Menschen in Lebensgefahr
gerät. In Gwen erwacht eine brennende Entschlossenheit – sie ist bereit,
alles zu geben. Und wenn es sie das Leben kosten sollte …
Seitenzahl: 432 Seiten
Verlag: Piper
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Killer Frost

 

Das Cover des letzten Bandes passt perfekt zu den vorherigen
der Reihe. Wir finden hier wieder den schwarzen Hintergrund und ein farbliches
Element, dieses Mal in violett.
Auf das Finale war ich sehr gespannt und ich wurde nicht
enttäuscht. Ein wenig bin ich jetzt traurig, aber das auch nur, weil ich Mythos
verlassen muss. Ich liebe diese Reihe und mit dem Ende ist alles rund
abgeschlossen.
Anfangs hatte ich leichte Probleme mich in Mythos zurecht zu
finden, weil ihr so viel Mythologie zusammengeworfen wurde und ich anfangs
dachte, ob das nicht ein wenig zu viel wäre. Eigentlich war es genau richtig
und es ist so für jeden etwas dabei.
Die Seiten fliegen nur so dahin und lassen einen nicht los.
Auch hier spürt man wieder, wie sich alles nach und nach immer weiter zuspitzt
und die Spannung mehr und mehr wächst, bis man denkt, dass man es kaum aushält.
Es gab die eine oder andere Überraschung, ein Teil war aber auch vorhersehbar.
Der zweite Chaoskrieg war natürlich Thema dieses Buches. Mir
hat gefallen, dass es zwar ein Gemetzel war, aber der Fokus nicht auf der
Grausamkeit des Krieges lag. Jennifer Estep hat ihren Fokus nicht verloren und
einen sicher und ohne unnötige Grausamkeit dadurch geführt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr prägnant. Sie kann sich
perfekt in Gwen reinversetzen und bringt sie auch authentisch rüber, ohne dass
man Gwen in irgendeiner Weise in Frage stellt. Sprachlich war es leicht und
flüssig zu lesen ohne irgendein Stocken. Sie schreibt bildlich und detailreich,
aber ohne die Sätze zu überladen.
Die Charaktere sind vielschichtig und tiefgehend. Sie sind
nicht perfekt und das macht sie sympathisch. Was mich durch die ganzen Bücher
verfolgt hat ist, dass die Schnitter wegsterben und von den Guten kaum jemand
stirbt. Das ist das einzige unrealistische, das es in diesem Buch gibt, mich
persönlich aber nicht stört.
Alles in allem war dies ein echt wahnsinniges Ende. Ich
blicke nun mit einem lachendem und einem weinendem Auge zurück auf die
Geschichte, denn das Ende lässt mich zufrieden und glücklich zurück, aber ich
bin auch traurig, dass die Reihe nun vorbei ist. Für mich ist es eine Reihe,
die mir immer im Gedächtnis bleiben wird, denn sie hat ein spannendes Thema
super umgesetzt. Für mich passt hier einfach alles: Sprache, Charaktere und
Umsetzung. Mythos ist zu einer meiner liebsten Reihen geworden.
Absolute Leseempfehlung!
Deswegen gibt es:

5 von 5 Schmetterlingen
Ich danke Piper für dieses Rezensionsexemplar.

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