[Rezension] Profipfuscher (Herbert, Band 6) von Friedrich Kalpenstein

[Rezension] Profipfuscher (Herbert, Band 6) von Friedrich Kalpenstein



Titel: Profipfuscher
Autor: Friedrich Kalpenstein
Verlag: Tinte & Feder
Preis: E-Book 4,99€ / Taschenbuch: 9,99€
Seitenzahl: 448
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[Klappentext]
Trautes Heim – Glück allein!

Das denken sich Herbert und Anja und beschließen, gemeinsam mit Sohn Oskar den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Der kleine Stammhalter soll wohl behütet im sicheren Garten spielen und nicht zwischen den Autos mitten in München.
Als das passende Objekt gefunden ist, krempeln Herbert und sein bester Kumpel Hans die Ärmel hoch. Doch schon bald entwickeln sich die kleineren Umbauarbeiten zur gefühlten Lebensaufgabe. Dass der Elektriker selbst am meisten überrascht ist, wenn das Licht brennt, schafft nicht unbedingt Vertrauen. Die Nerven liegen blank und die Geduld des jungen Paares wird einmal mehr auf die Probe gestellt.
Als auf die kleine Familie noch weitere Überraschungen zukommen, droht der Traum vom Eigenheim zu zerplatzen.


“Profipfuscher” ist schon der sechste Roman von Friedrich Kalpenstein aus seiner Romanreihe um Herbert. Das Schöne an dieser Reihe ist allerdings, dass man jedes Buch unabhängig von den anderen lesen kann und keine bestimmte Reihenfolge einhalten muss. So konnte ich ohne Probleme nach Band 2 und 3 mit Band 5 weiter machen, dann erst Band 1 und 4 lesen und nun den sechsten Band.

Die Geschichte wird in Ich-Erzählung aus der Sicht von Herbert erzählt. Nachdem er Jahre lang Single war, dann mit seiner Jugendliebe Anja und dem gemeinsamen Sohn Oskar zusammenlebte, steht nun der Traum vom eigenen Haus an – leichter gesagt als getan, denn es warten einige Tücken auf Herbert.

Der Schreibstil ist locker-leicht und sehr flüssig zu lesen. Die Kapitel sind meist nur wenige Seiten lang, sodass man immer mal schnell zwischendurch eines lesen kann. Auch die Kapitelüberschriften sind sehr treffend gewählt und machen neugierig.

Der Hauptprotagonist Herbert ist sehr humorvoll und macht sich aus allen möglichen Situationen einen Spaß. Dabei kommen Sprüche zu Tage, die seine Mitmenschen nicht immer sofort als Humor aufgreifen, die für den Leser aber sehr amüsant sind. Ich musste beim Lesen mehrmals sehr laut lachen.

Neben Herbert, Anja, Oskar und Herberts Kumpel Hans, die man schon aus den vorherigen Bänden kennt, lernt man hier noch einige weitere Personen kennen, die nun dabei helfen, den Traum vom Haus zu verwirklichen. Sie sind alle sehr unterschiedlich und haben ihre ganz eigenen Macken und Gewohnheiten – ganz wie im wahren Leben. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die einzelnen Charaktere sowohl vom Aussehen als auch charakterlich sind. Egal ob der Elektriker Kurt, der Sanitärfachmann Schorsch oder der Bodenleger Veit – keiner kommt zu kurz. Obwohl es nur Nebencharaktere sind, werden sie perfekt in die Handlung eingebunden und haben alle ihre eigenen Persönlichkeiten.

Ob es am Ende noch mit dem Eigenheim klappt oder doch noch alles schiefgeht, das gilt es hier herauszufinden.


“Profipfuscher” von Friedrich Kalpenstein ist ein super lustiges Buch sowohl für Frauen als auch Männer, das einem sehr leicht den Alltag bespaßen kann und sehr viel Lust auf weitere Herbert-Bände macht. Ich hoffe, dass es da bald Nachschub gibt.
Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung!

Daher gibt es eindeutig:

Vielen Dank an Friedrich Kalpenstein und NetGalley für das Rezensionsexemplar!


©
Cover: Tinte & Feder
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Photoshop//Temel

4 Gedanken zu „[Rezension] Profipfuscher (Herbert, Band 6) von Friedrich Kalpenstein

  1. Hallo und guten Tag,

    eine coole Serie um Herbert und seine Nöte….ich habe selber mit Alpengriller gestartet und der Humor und alles Drum und Dran ….war super gelungen.
    Tolle Romane zum Einfach mal abschalten..

    LG..Karin..

        1. Liebe Karin,

          Eines? Ich kann dir wirklich alles empfehlen.
          Ich bin damals mit “Wie Champagner” gestartet. Das war so gut, dass ich wusste, ich MUSS einfach alle lesen.

          Liebe Grüße,
          Areti

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